Unter fachkundiger Führung von Manuel Esterle der Firma „hessenENERGIE“ informierten sich die Sozialdemokraten auf dem „Galgenberg“ über die technische Details der Anlage. Sieben Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 14 Megawatt, drei davon auf dem "Galgenberg" und vier auf dem "Gelben Berg", werden nach ihrer Inbetriebnahme rund 37,5 Mio. Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Beeindruckt zeigte sich Christoph Degen, dass dies zu 100 % dem Stromverbrauch der Gemeinde Schöneck beziehungsweise dem von ca. 11.000 Vier-Personen-Haushalten entspreche. „Die Schönecker Anlagen leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Wertschöpfung in der Region. Anstatt den Kohleabbau in Südamerika oder Afrika zu finanzieren, wird hier die regionale Wirtschaft unterstützt“. Schön müsse die Anlagen niemand finden, so Degen, sie seien aber ein wichtiges Symbol für die Zukunftsfähigkeit unserer Region.
Durch die neuen Windenergieanlagen werden jährlich über 22.000 Tonnen klimaschädlicher Kohlendioxidemissionen vermieden. „Regenerative Erzeugungskapazitäten müssen weiter ausgebaut werden. Würde jede Gemeinde die Produktion von Strom in Höhe des Eigenbedarfs, sei es durch Wind, Sonne oder Biomasse, auf ihrer Gemarkung ermöglichen, könnten wir mit moderner Energiespeichertechnik und nur wenigen konventionellen Kraftwerken die Grundlast gewährleisten“, so Florian Kaiser, Vorsitzender der Jusos Main-Kinzig. Gefährliche Atomkraftwerke und klimaschädliche Kohlegroßkraftwerke seien dann künftig überflüssig.




