„Bei der Förderung von Breitbandverbindungen ist dringender Handlungsbedarf gegeben, Telekommunikationsmöglichkeiten auf der Höhe der Zeit sind Standortfaktoren für Unternehmer und Bürger geworden. Kann eine Kommune nicht die notwendigen Bedingungen erfüllen, drohen der Stadt- oder Gemeinde auch Abwanderungen“, befürchtet der SPD-Landtagskandidat, welcher die Bedeutung von gängigen Telekommunikationsmöglichkeiten für die Wohnortwahl sehr hoch einschätzt. „Wir dürfen nicht hinnehmen, dass sich die digitale Spaltung zwischen Unternehmen und Regionen mit und ohne Breitbandanschlüssen weiter vertieft.“ Die Ansiedelung von Gewerbe und größeren Unternehmen ohne DSL-Breitbandtechnologie schaffe gravierende Wettbewerbsnachteile für Firmen im ländlichen Raum. Auch im Landtagswahlkreis von Degen sei bisher eine flächendeckende DSL-Versorgung nicht gegeben.„Bevölkerungsteile, die über einen Arbeitsplatz zu Hause verfügen, haben Probleme an ihrem Wohnort haupt- oder nebenberufliche Tätigkeiten auszuführen. Bleibt es bei der gegenwärtigen Förderungspraxis werden finanzschwache Kommunen und ihre Bevölkerung von den Entwicklungen des Telekommunikations- und Arbeitsmarktes abgeschnitten. Dies kann nicht in unserem Interesse sein“, so Christoph Degen.„Im Rahmen der derzeit in der Diskussion befindlichen Konjunkturpakete halte ich staatliche Unterstützungen für einen raschen Ausbau des DSL-Netzes für notwendig“, so der 28jährige Kandidat abschließend.



