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> Anträge
Bordsteine absenken!
„Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten zu veranlassen, dass weitere Bordsteine in der Hauptstraße Großauheim an Straßenmündungen, Zebrastreifen und an Kreuzungen abgesenkt werden.“ Begründung: Noch sind nicht an allen in Frage kommenden Stellen in der Hauptstraße die Bordsteine abgesenkt. Mit weiteren derartigen Maßnahmen würde die Attraktivität und Erreichbarkeit der Einkaufsstraße erhöht. Insbesondere Gehbehinderte z.B. mit Rollstuhl aber auch Mitbürger mit Kinderwagen und Rollatoren würde das Einkaufen in diesem Bereich einfacher gemacht werden. Wolfgänger Chronik
„Der Ortsbeirat Großauheim/Wolfgang begrüßt und unterstützt das Bemühen des „Runden Tisch Wolfgang“ nachhaltig, eine Wolfgänger Chronik herausgeben zu lassen und dafür notwendige Finanzmittel einzuwerben. Der Ortsbeirat bittet den Magistrat der Stadt Hanau und/oder den Oberbürgermeister durch entsprechende Unterstützungsschreiben das Projekt ebenfalls ideell zu unterstützen.“
Begründung: Der Sprecher des „Runden Tisch Wolfgang“ hat sich an den Ortsbeirat gewandt mit der Bitte, das Vorhaben, eine Chronik für Wolfgang herausgeben zu wollen – zunächst – ideell zu unterstützen. Ziel ist es, mit entsprechendem Rückhalt „aus der Politik“ die hierfür notwendigen Finanzmittel bei Firmen und Institutionen einzuwerben. Nach Auffassung des Sprechers könnte das Vorhaben besonders gefördert werden, wenn auch Unterstützungsschreiben des Magistrats oder des Oberbürgermeisters bei der Werbung vorgelegt werden könnten. Sturmschäden entlang der K 869
Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten, bei den zuständigen Stellen dringend darauf hinzuwirken, dass die Sturmschäden, an den Bäumen an der Böschung der K 869 vom Lindenau-Viadukt bis zur Einmündung Wolfstraße, die noch von den Sommerstürmen herrühren, umgehend beseitigt werden. Begründung: Seit den Stürmen im letzten Sommer sind an zahlreichen Bäumen an der benannten Strecke starke Äste abgebrochen und hängen, nur noch gehalten von einigen Fasern, herunter. Zum Glück haben die Stürme vom 04. und 05. Januar 2012 keine weiteren Schäden angerichtet. Es ist aber zu befürchten, dass beim nächsten Sturm die dicken Äste auf den angrenzenden Spielplatz, den darüber führenden Weg und die daran liegende private Garagenanlage stürzen und so Fußgänger und spielende Kinder und privates Eigentum schädigen könnten. Ampel Depotstraße/Waldstraße
Begründung: Es besteht in der Großauheimer Bevölkerung keinerlei Verständnis für die beabsichtigte Demontage der Ampel. Zahlreiche Ansprachen an die Mitglieder des Ortsbeirats sind der Beweis dafür. Gerade die älteren Friedhofsgänger, aber auch die Schulkinder sind auf eine gefahrlose Überquerung der dreispurigen Depotstraße angewiesen. Die Stellungnahme der Polizeistation Großauheim, dass es an dieser Stelle in den letzten Jahren zu keinem schweren Unfall gekommen ist, spricht dafür, dass es auch in Zukunft so bleibt. Wir bitten, alles zu unternehmen, um die Ampelanlage zu erhalten.
Hans-Gruber-Platz Antrag aller Fraktionen des Ortsbeirats: „Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten zu veranlassen, dass der namenlose Platz vor der Alten Schule hinter der Verwaltungsstelle Großauheim „Hans-Gruber-Platz“ benannt werden kann.“ Begründung: Johann (Hans) Gruber, zwar ein Sudetendeutscher, war Großauheimer mit Leib und Seele. Nicht nur dass er als langjähriger Verwaltungsleiter den Großauheimern hilfreich mit Rat und Tat zur Seite stand, war er darüber hinaus in zahlreichen Vereinen aktiv. Beispielsweise seine Führungen durch Großauheim und seine Vorträge über Großauheims Historie haben Generationen von Schülern und Gästen aus Großauheims Partnerstadt Conflans Ste. Honorine beeindruckt. Hans Gruber war eine Großauheimer „Institution“, immer ansprechbar, immer hilfsbereit. Bürger haben sich an den Ortsbeirat gewandt mit dem Wunsch, durch eine Benennung im öffentlichen Raum, Hans Gruber und seine Leistungen für Großauheim für jeden sichtbar zu würdigen.
Verkehrsschilder, an der Ecke Wiesenstraße / Luisenstraße
„Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten zu veranlassen, dass die beiden Verkehrsschilder, an der Ecke Wiesenstraße / Luisenstraße versetzt werden.“ Begründung: Beide Verkehrsschilder stehen in der Mitte des Bürgersteiges und verhindern dadurch ungefährdetes Benutzen des Gehweges. Für Personen mit Kinderwagen oder Behinderte mit einem Rollstuhl ist es nur sehr schwer möglich, daran vorbei zu kommen. Im ungünstigsten Fall müssen sie auf die Fahrbahn ausweichen, was zu gefährlichen Situationen führt.
Regenrinne Haus Rochusstraße
„Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten, dem Eigentümer des unansehnlichen Hauses Rochusstraße 3 und Anbau Hausnummer 1 nahe zu legen, dass die Regenrinne fachmännisch instand gesetzt wird.“ Begründung: Bereits mit Antrag 3704/2011 wurde im Juni d. J. auf die Notwendigkeit einer Reparatur dieses Fallrohres hingewiesen. In dem Fallrohr fehlt ein ca. 15 cm langes Stück. Im letzten Winter war aus diesem defekten Fallrohr direkt an der Bushaltestelle, bei Tauwetter oder Regen das Wasser in erheblichen Mengen auf den Gehweg geflossen und hat zu einer gefährlichen Eisschicht geführt. Die direkt vor dem Haus liegende Bushaltestelle wird überwiegend von älteren Menschen und von Schulkindern genutzt. Die durch das schadhafte Rohr entstehende Gefährdung ist in keinem Maße gerechtfertigt und zu beseitigen.
Reparatur des Parkplatzes Rochusstraße/Ecke Sandgasse
„Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten, zu veranlassen, dass die Stellplätze auf dem Parkplatz Rochusstraße / Ecke Sandgasse wieder hergerichtet werden.“ Begründung: Die vorderen Stellplätze sind tief abgesunken. Wer darauf parkt, läuft Gefahr, sein Fahrzeug zu beschädigen. Bei den weiter hinten liegenden Parkplätzen sind Bodenplatten nicht mehr richtig fest und bedürfen der Befestigung.
Namensschriftzug am Bürgerhaus Wolfgang
„Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten, zu veranlassen, dass der Name „Bürgerhaus Wolfgang“ angebracht wird.“ Begründung: Das Bürgerhaus in Wolfgang wird als solches auf Anhieb nicht wahrgenommen, da von außen nicht zu erkennen ist, dass dies das neue Bürgerhaus in Wolfgang ist. Insbesondere Ortsfremde tun sich schwer damit, das Gebäude zu identifizieren. Daher finden wir es angebracht, an der “Marktplatz“ -Seite einen Schriftzug z.B. ““Bürgerhaus Wolfgang““ anzubringen.
Sturmschäden in Wolfgang
„Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten, zu veranlassen, dass neue Bäume zwischen Lehrhöferstraße, Elisabeth-Schmitz-Schule und der Eisenbahnlinie Frankfurt-Fulda angepflanzt werden.“
Begründung: Nach dem Sturm vom 24.August 2011 ist der Lärm durch die Eisenbahn und der dahinter liegenden Autobahn für die Bewohner der Lehrhöferstraße signifikant gestiegen. Die Bäume, die alle Anwohner vor dem Lärm der Verkehrsstrecken geschützt hatten, sind durch den Sturm umgeworfen worden und können somit diese Aufgabe nicht mehr erfüllen. Aus diesem Grund bitten wir um Anpflanzung von neuen Bäumen in diesem Gebiet.
Altenwohnanlage
„Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten, den möglichen Bedarf für eine größere Altenwohnanlage im Ortsbezirk Großauheim / Wolfgang zu ermitteln, um diese dann durch die städtische Baugesellschaft oder andere Träger errichten zu lassen.“
Begründung: Nachdem die Innenstadt mit ausreichend vielen Altenwohnanlagen ausgestattet wurde und jetzt die Weststadt neu bedacht wird, wäre es mal an der Zeit, auch den östlichen Bereich der Stadt Hanau in die Planung einzubeziehen. Auch wenn jetzt Wolfgang mit seinen neuen Wohngebieten viele junge Menschen anzieht, um hier ihren Wohnsitz zu haben, so sind doch im Ortsbezirk Großauheim / Wolfgang noch ein starker Anteil von älteren Menschen angesiedelt, die ggf. in den nächsten Jahren auf Hilfe angewiesen sind, aber auch gerne in der Nähe ihrer Verwandten bleiben möchten.
Bürgersteige am Lindenaubad
„Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten zu veranlassen, dass der Bürgersteig zwischen dem Hallenbad Großauheim und der Großsporthalle zu beiden Seiten befestigt wird.“
Begründung: Viele Anwohner nutzen diesen Bürgersteig, um zum Schwimmbad zu kommen oder auch von dort aus nach Hause zu laufen. Daher sollte dieser ordentlich befestigt sein, um die Sicherheit für die Bürger zu gewährleisten.
Kreis-, Landes-, Bundesstraßen
„Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten zu veranlassen, dass uns schriftliche Unterlagen oder Pläne zur Verfügung gestellt werden, in denen zu erkennen ist, welche Straßen im Ortsbezirk Großauheim/Wolfgang Kreis-, Landes- oder Bundesstraßen sind.“
Begründung: Dieses Wissen wird für den gesamten Ortsbeirat Großauheim/Wolfgang sehr hilfreich sein beim Gestalten und Formulieren von Anträgen für die Ortsbeiratssitzungen.
Treppenlicht K859
Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten, eine Lichtquelle an dem Treppenaufgang hinter dem Rot-Weiß Sportplatz zur Kreisstrasse 859 zu installieren.
Begründung:
Der Treppenaufgang, zur Kreisstrasse 859 (Verlängerung Depotstr.) vom Spitzenweg kommend, zwischen Rot-Weiß Sportplatz und Pumpstation, ist im oberen Ende nicht beleuchtet. Am oberen Ende der Treppe betritt man den Bürgersteig der K859 ohne zu sehen wohin man tritt da dort keine Beleuchtung vorhanden ist.
Um diese Gefahrenquelle zu beseitigen, sollte an das obere Ende der Treppe eine Beleuchtung angebracht werden.
Friedhof Wolfgang
Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten, ein Hinweisschild „Friedhof Wolfgang“ auf der Aschaffenburgerstraße, von Wolfgang aus kommend, anzubringen.
Begründung:
Auf der B8 (Aschaffenburgerstraße) von Wolfgang Richtung Neuwirtshaus, fehlt ein vor Hinweisschild zum Finden des Friedhofes in Wolfgang. Es wird darum gebeten ein Hinweisschild anzubringen. Das erleichtert einem Besucher den Wolfgänger Friedhof besser finden zu können.
Haus am Rochusplatz
Der Magistrat der Stadt Hanau wird gebeten, zu prüfen wer der Eigentümer des baufälligen Hauses Rochusstraße Nr.3 ist.
Begründung:
Vor dem Gebäude der Rochusstraße 3 befindet sich eine Bushaltestelle. Das Gebäude ist an der Außenfront, die direkt an den Fußgängerweg reicht, in einem ganz miserablen Zustand. Die Holzverkleidung unterhalb der Regenrinne und an den Dachfenstern sind in äußerst schlechtem Zustand, so dass jederzeit mit dem Herabfallen von Holzteilen zu rechnen ist. Auch die Seitenwände sind in sehr schlechtem Zustand, da auch hier mit Herabfallen von Gegenständen in Form von Backsteinteilen zu rechnen ist. Diese fallen über den Anbau auf den Fußgängerweg direkt an der Bushaltestelle. Das Regenrohr (Anbau Haus Nr. 1) ist total beschädigt, und es fehlt sogar ein 10 cm langes Stück, so dass der Fußgängerweg bei Regen unter Wasser gesetzt wird.
Um diese Gefahrenquelle zu beseitigen, sollte sich die Stadt Hanau mit dem Eigentümer, wegen dringender Verkehrssicherungspflicht und Gefahrenabwehr, in Verbindung setzen. Zusammenwachsen von Wolfgang und Großauheim
„Der Magistrat wird gebeten, weitere Maßnahmen zum Zusammenwachsen von Wolfgang und Großauheim unter der Beibehaltung der jeweiligen Identität zu planen und im Ortsbeirat vorzustellen.“ Begründung: Durch den Abzug der US-Streitkräfte sind insbesondere zwischen Wolfgang und Großauheim große Flächen zur nichtmilitärischen Verwendung frei geworden. Der Magistrat hat schnell gehandelt und zusammen mit dem Eigentümer BIMA einerseits ein Naturschutzgebiet für Wildpferde und andererseits mit dem Argonnerpark ein attraktives Wohngebiet mit Sportgelände und Schule entwickelt. Damit wächst zusammen, was zusammen gehört, wie Willy Brandt in einem anderen Zusammenhang treffend bemerkte. Weitere Maßnahmen, natürlich unter Beibehaltung und Förderung der jeweiligen Identität, sollten in Angriff genommen werden. Als Maßnahmen wären denkbar: Verbesserung der Infrastruktur (ÖPNV) Stärkere Zusammenarbeit der Großauheimer und Wolfgänger Vereine (beispielhaft bei der Erinnerung an die letzte Hinrichtung in Wolfgang vor 150 Jahren) Schnelle Entwicklung des Old Argonner Geländes Lärmaktionsplan
„Der Magistrat wird gebeten, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass die Bahnlinie durch Großauheim zwischen Großkrotzenburg und Hanau Hauptbahnhof bei der Erstellung des Lärmaktionsplanes durch das Regierungspräsidium berücksichtigt wird.“ Begründung: Anlässlich einer Präsentation im Struktur- und Umweltausschuss wurde auffällig, dass im Entwurf des Lärmaktionsplanes „Schienenlärm“ die durch Großauheim führende Bahnstrecke überhaupt nicht existiert. Da viele Großauheimerinnen und Großauheimer die Auswirkungen dieser Strecke zu spüren bekommen, ist es notwendig, die Bahnstrecke in den Lärmaktionsplan aufzunehmen, damit überhaupt Lärmminderungsmaßnahmen ins Auge gefasst werden können. Solidarität mit den Beschäftigten der Firma ABB
„Der Ortsbeirat Großauheim/Wolfgang erklärt sich mit den Beschäftigten der Firma ABB solidarisch, die für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Der Ortsbeirat begrüßt die Aussage von Oberbürgermeister Claus Kaminsky, dass das laufende Bebauungsplanverfahren zur Vermarktung von Wohnungsbaugrundstücken auf dem Werkgelände ausgesetzt wird. Vorrang hat die Sicherung des Unternehmensstandortes sowie der Erhalt der Arbeitsplätze. Die wirtschaftliche Existenzgrundlage vieler Menschen muss auch für die Zukunft erhalten werden.“
Mehr Behindertengerechtigkeit im Lindenaubad Der Magistrat wird gebeten, durch den zuständigen Eigenbetrieb mehr Behindertengerechtigkeit im Großauheimer Lindenaubad (Hallen und Freibad) herstellen zu lassen. Insbesondere ist es notwendig, eine Behinderten gerechte (Rollstuhl geeignete) Dusche sowie eine entsprechende Toilette einzurichten. Des weiteren sollten die Türen darauf hin umgerüstet werden, dass sie sich automatisch öffnen. Erforderlichenfalls stehen Mitglieder des Ortsbeirats den Bediensteten des zuständigen Eigenbetriebs beratend und erläuternd vor Ort zur Seite. Begründung: Von betroffener Seite wird bemängelt, dass es im Lindenaubad sowohl in der Halle als auch im Freibad keine Rollstuhl gerechte Dusche und keine Toilette gibt. Hier gilt es Abhilfe zu schaffen. Wir halten es allerdings nicht für erforderlich, diese Einrichtungen Geschlechter getrennt zu schaffen. Falls erforderlich, sind Mitglieder unserer Fraktion gerne bereit, den Bediensteten des Eigenbetriebs unsere Vorstellungen vor Ort näher zu erläutern.
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